Sinnvoller Ausbau der A643 in Mainzer Sand und Lennebergwald: 

Lärm reduzieren - Baukosten sparen - Stau verringern -
Natur bewahren - Naherholung verbessern - Sicherheit erhöhen.

Informationen zum sanften Umbau der A 643 und zum Bündnis "Nix in den (Mainzer) Sand setzen"

Lärmschutz für Anwohner und Naherholungsuchende:

>> Ein Lärmschutz durch Geschwindigkeitsbegrenzung und Flüsterbelag nützt auch denjenigen, die sonst nicht geschützt werden können. Also den höher gelegenen Gebäuden und den höher gelegenen Stockwerken der Hochhäuser. Er ist dadurch gerechter.

>> Ein Lärmschutz durch Geschwindigkeitsbegrenzung und Flüsterbelag schützt auch die Natur- und Naherholungsgebiete sowie den Waldfriedhof, ohne dass zusätzlich ein Lärmschutzwall im Westen gebaut werden muss. Dieser ist in den aktuellen Planungen noch nicht vorgesehen und würde ökologisch hochwertige Flächen des Naturschutzgebiets Mainzer Sand zerstören. Betroffen wäre u.a. ein Standort Sandsilberscharte, einer FFH-Art. Ein solcher Wall wäre vermutlich nicht genehmigungsfähig! Die Zerstörung von FFH-Arten wie der Sandsilberscharte und FFH Biotopen wäre "nur aus Gründen der ungestörten Naherholung" nicht zu rechtfertigen, geschweige denn juristisch durchzusetzen. Für die Naherholung im westlichen Teil ist bei einem Ausbau mit vier Spuren und zwei bei Bedarf befahrbaren Standspuren sogar eher eine Verbesserung zu erwarten!!

>> Ein Lärmschutz durch Geschwindigkeitsbegrenzung und Flüsterbelag macht Lärmschutzwände überflüssig. Dadurch wird das Landschaftsbild erhalten. Der Blick in den Rheingau und über das Rheintal wird nicht durch bis zu 8 Meter hohe Wände verbaut.

>> Wenn keine Lärmschutzwände gebaut werden müssen, dann entfällt die Trennwirkung, die die Lärmschutzwände für Vögel, Insekten und Samen entwickeln.

>> Wenn keine Lärmschutzwände gebaut werden müssen, entfällt der Schattenwurf durch die Lärmschutzwände. Der Schattenwurf der Lärmschutzwände führt zu veränderten Standortbedingungen in einem kilometerlangen Streifen. Der Schattenwurf ändert Lichtverhältnisse und Feuchtigkeit zum Nachteil der seltenen Pflanzenarten. Die seltenen Arten des Mainzer Sandes sind auf Wärme und Licht besonders angewiesen und an trockene Standorte angepasst.

Unsere Argumente zum Ausbau der A 643: